Am 18.02.2025 fand die Juniorwahl am St.-Ursula-Gymnasium statt. Davon berichten unsere Schülerinnen und Schüler Amelie, Martin, Sarah und Tilda aus der 10a:
»Wir, die 10a, haben uns dafür entschieden, dieses Jahr als Wahlhelferinnen und Wahlhelfer die Wahl zu begleiten. Dafür trafen wir uns um 7:50 Uhr im Oberstufenzentrum, um die Wahl vorzubereiten.
Jedem Kurs und jeder Klasse wurde ein bestimmtes Zeitfenster zugeteilt, in dem die entsprechenden Schülerinnen und Schüler wählen konnten. Während einer Schicht waren immer sechs Schülerinnen und Schüler als Wahlhelfer und eine Lehrkraft anwesend. Jedem wurde eine Aufgabe zugeteilt, die er/sie dort absolviert hat. Fünf Schülerinnen und Schüler saßen an einer Tischreihe am Anfang des Raumes. Jeweils drei von ihnen prüften die Wahlberechtigung und kontrollierten die Wahlbescheinigung. Am Ende der Tischreihe saßen zwei Schülerinnen und Schüler, die den Wählerinnen und Wählern den Vorgang der Wahl erklärten. Eine weitere Person stand an der Wahlurne und sorgte dafür, dass jeder seinen Wahlzettel ordnungsgemäß in die Wahlurne wirft und damit alles diskret und sicher verläuft.
Nachdem das Wahllokal um 12 Uhr geschlossen wurde, begannen wir mit der Auszählung. Zuerst schauten wir uns ein Erklärvideo zum Auszählen an und begannen danach, die Stimmzettel zu zählen. Im zweiten Schritt teilten wir die Stimmzettel in drei Kategorien ein. Diese waren: 1) Erst- und Zweitstimme gleich, 2) Erst- und Zweitstimme unterschiedlich sowie 3) bedenkliche Stimmzettel. Anschließend nahmen wir uns jeweils in Zweiergruppen etwa 40 Stimmzettel und zählten diese mithilfe einer Tabelle aus. Währenddessen kümmerte sich eine Kommission um die bedenklichen Stimmzettel. Sie überprüfte, ob die Stimmen deutlich zu erkennen waren. Ein anderes Kriterium war z. B., ob jemand Dinge auf den Stimmzettel gemalt hatte. Im letzten Schritt addierten wir zuerst sämtliche Erststimmen und danach auch die Zweitstimmen und rechneten ein Gesamtergebnis aus.
Insgesamt hat uns die Juniorwahl sehr gefallen und wir haben uns darüber gefreut, dass wir hinter die Kulissen der Wahlen schauen durften.«